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Froschau». Pestaluz erhielt um 5000 Gulden die «Obere Froschau»‚ in der er schon seit einigen
Jahren gewohnt hatte. Bis etwa zu seiner zweiten Verheiratung hatte er noch im «Brünneli»
gewohnt
165
.
Damit war eine neue Linie der Pestaluzen in der «Froschau» begründet, die mit Ratsherr
Johann Jakob Pestaluz ihren Anfang nimmt. Eine zahlreiche Familie wuchs in diesem
stattlichen Hause auf (Stammtafel 26).
Die älteste Tochter, Anna Barbara (1783-1863), heiratete den bekannten Arzt Dr.Johann
Ludwig Meyer (Rosenmeyer, 1782-1852), der als Spitalarzt und als Dozent für Chirurgie am
Medizinischen Institut wirkte, aus dem bei der Gründung der Universität die medizinische
Fakultät hervorging. Über sie schrieb Frau Pfarrer Pestalozzi-Pestalozzi in ihren
Jugenderinnerungen:
«Frau Anna Barbara Meyer-Pestalozzi war eine überaus verständige Frau, eine Art
Vorsehung in der Familie. Sie überwachte auch den Haushalt in der „Froschau“ und
hütete eigentlich den Frieden in der Familie. Sie hatte kein wohlgefälliges Äußeres und
für Kinder nichts Einnehmendes. Sie konnte einem recht die Meinung sagen, aber je älter
ich wurde, desto lieber wurde mir die 1. Tante mit ihren Ratschlägen
166
Die zweite Tochter, Esther (1788-1864), war mit Hans Conrad Finsler (1782-1858) vermählt.
Dieser war als Kaufmann Mitinhaber des angesehenen Seidenhauses G. & R. Finsler zum
Granatapfel; in der Öffentlichkeit wirkte er als Oberspritzenkommandant und Oberstleutnant
der Artillerie. Das Ehepaar wohnte zur «Ringmauer» im Kratz.
Tafel 043 – Tochter Pestaluz aus der Froschau, 1698 – Anna, geb. 1690 und Barbara, geb. 1694
Die jüngste Tochter, Elisabetha (1789-1856), wurde die Gattin Hans Conrad Eschers (1777-
1856), der vor der Vermählung das Schmittenhaus an der Sihl gekauft hatte. In diesem Hause
wohnte die Familie bis zu ihrer Übersiedlung (1841) in den «Steinhof». Hans Conrad Escher
war Kaufmann und wurde Mitglied des Großen Rates, Pannerherr und Verwaltungsrat der
                                                
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Mitteilungen von Dr. h. e. A. Corrodi-Sulzer. Urkunden über die Froschau im Staatsarchiv Zürich, C V 3.
166
Neujahrsblatt Waisenhaus Zürich 1872, S.20 (Die Ärzte Zürichs), 1892, S.4 (Biographie Dr.Meyer-
Hoffmeister).
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