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ersten schweizerischen Eisenbahn. «Liseli Escher-Pestalozzi trug alle Sorge, ihrem Manne das
Leben möglichst sonnig zu gestalten, behielt dabei ein weites, volles Herz und einen weiten
Horizont.» - So lesen wir in den Jugenderinnerungen der Frau Pfarrer Pestalozzi-Pestalozzi -
«Sie war äußerlich eine sehr liebenswürdige Frau.»
Zur Familie des Staatsrates Johann Jakob Pestaluz zählten noch sechs Söhne, von denen
später die Rede sein wird. Nach dem Tode dieses Staatsmannes (1831) ging das Haus an
dessen Sohn Ingenieur Heinrich Pestalozzi (1790-1857), Oberst und Direktor der
Nordostbahn, über. Diese beiden bedeutenden Männer, Vater und Sohn, sollen im
biographischen Abschnitt gesondert gewürdigt werden. Nachher war der Neffe des letztem,
Stadtingenieur Johann Ludwig Pestalozzi (1825-1867), Eigentümer der «Froschau» und nach
ihm sein Bruder Sensal Hans Jakob Pestalozzi-Jenny (1822-1871). Außer den Genannten
wohnten auch andere Familienglieder in der «Froschau», so der originelle Sohn des
Staatsrates, Hans Caspar (1786-1845), der als der beleibte und spaßhafte «Unggle Chäpper»
sehr beliebt war und sich für seine Geschwister aufgeopfert haben soll. Er war ein
humoristischer Zeichner und ist in seinem Leben nie weiter gekommen als bis nach Bern. Die
letzte Bewohnerin der «Froschau » war Frau Professor Veronica Magdalena Pestalozzi-
Römer, die Witwe eines weitern Sohnes des Staatsrates, Dr. Phil. Hans Jakob Pestalozzi (1785-
1849), Professor der Katechetik und Kirchengeschichte. Sie überlebte ihren Gatten um vierzig
Jahre und starb im Alter von fünfundneunzig Jahren. Nach dem Tode der Frau Pestalozzi-
Römer (1889) verkaufte die damalige Eigentümerin, Frau Susanna Pestalozzi-Jenny, die
«Froschau».
Der Brunnenhof
Es liegt ein eigener Humor und hausbackene Phantasie im Namen der alten Zürcher Häuser.
Bald reine Ortsbezeichnung, bald ein Hinweis auf das Gewerbe, bald ein Gegenstand des
täglichen Gebrauchs, bald ein Überbleibsel aus Mythologie und Heraldik, immer gibt der
Name dem Haus eine Individualität und hebt es bei aller äußeren Einfachheit und
Anspruchslosigkeit aus der Reihe den Gassen entlang.
Tafel 044 - Pestalozzi-Hess Wappen
Das Haus, das an der großen Brunngasse zwei Giebel neben dem «Weißen Turm» in der
Rokokozeit mit zierlichen Fensterbekrönungen und einer Kartusche über der Türe
geschmückt wurde und den wenig originellen Namen «Brunnenhof» erhielt (Brunngasse 8
und 10), trug noch Ende des 17.Jahrhunderts in den offiziellen Listen keine eigene
Bezeichnung. Es hieß einfach das Haus zwischen dem «Weißen Kreuz» und dem
«Gemsberg». Offenbar duftete der Name, den es im Volksmund trug, für die Staatskanzlei
nicht schön genug. In der Familie aber hieß sein Bewohner der Herr Pestaluz «zur
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