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Reihe verschiedener Kategorien von Zahlern und Empfängern des Fonds vorsah
189
.
Tafel 050 – Das Pestaluzenstuck
In Italien empfing er auch musikalische Anregungen. Er war ein vorzüglicher Violinspieler
und hatte eine seltene Arnati-Violine aus Italien mitgebracht. In Zürich war er daher ein eifrig
förderndes Mitglied der Musikgesellschaft.
Kein Wunder, daß sich diesem anregenden und vielseitigen Manne auch als erstem Glied
unserer Familie in Zürich das Tor zum Rathaus auftat. Er war ursprünglich (1736) der
angestammten Kaufleutezunft zur Saffran beigetreten, wechselte dann aber bald in die
weniger zahlreiche Zunft zur Meisen hinüber, wo die Aussichten für den Eintritt in die
Behörden bedeutend größer waren. Tatsächlich wurde er auch kurz nach Ablauf der
gesetzlichen Wartefrist von dieser Zunft am 17.März 1767 in den Großen Rat gewählt als
«Zwölfer» seiner Zunft. Damit saß zum erstenmal ein Pestalozzi in der gesetzgebenden
Behörde Zürichs
190
.
Seine Gattin war Anna Maria Hess, die Tochter des Gerichtsherrn zu Nürensdorf, Salomon
Hess zum Roten Rad. Sie schenkte ihm in zehnjähriger Ehe sieben Kinder, von denen vier
jung starben. Die älteste Tochter, Anna Barbara, heiratete Leonhard Bodmer im Windegg
(1750 bis 1814), Kaufmann, Zwölfer und Obervogt zu Wellenberg. Die jüngste Tochter,
Regula, war die Gattin Melchior Römers beim Küraß, der 1798, kurz vor dem
Zusammenbruch der alten Eidgenossenschaft, als Oberst das zürcherische Sukkursregiment
nach Bern kommandierte.
Im Hause zum Steinbock blieb der einzige überlebende Sohn, Salomon Pestaluz-Schinz (1753
                                                
189
Familienarchiv Zürich, Zentralbibliothek III, 1 (Papiere über die Errichtung des Familienfonds).
190
Staatsarchiv Zürich, Ratsmanual 933, S.43 (21.3.1767).
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