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Anerkennung nicht. Er erhielt ein Geschenk von 150 Gulden «theils als Entschädigung für die
im Krieg erlittenen Verluste, theils als Beweis der Theilnahme für seine geschwächte
Gesundheit, besonders aber auch, da Herr Hauptm. Pestaluz unserm Familien-Namen auch
im Ausland jederzeit Ehre gemacht hat»
210
. Er erholte sich jedoch von den gesundheitlichen
Schädigungen der Feldzüge nicht mehr und starb im gleichen Jahre.
Tafel 061 – Anna Cleophea Pestaluz geb. von Orelli, 1750-1820
Sein Bruder Salomon Pestaluz (1781-1848) war zum Kaufmann ausgebildet worden. Er wurde
1803 zum Sensal gewählt und hat dieses Amt des offiziellen Vermittlers der Zürcher
Kaufmannschaft bis zu seinem Tode als Hauptberuf ausgeübt
211
.
Im Jahre 1812 verheiratete er sich mit Anna Margaretha Ott, der Tochter Heinrich Ott-
Gossweilers zur Engelburg. Er zog ins Haus zur Engelburg an der Kirchgasse, das heute noch
das Bild eines behäbigen Altstadthauses bietet, mit hoher Einfahrt und einem
kugelsteinbesetzten Hausflur, in den man mit Pferd und Sänfte eintreten konnte. In diesem
Haus wohnte er neben seinem Schwager Ott-Escher, auch nach dem Tode seiner ersten Frau.
In zweiter Ehe war Salomon Pestalozzi mit Ottilie Hirzel, der Tochter des Chorherrn und
Professors Heinrich Hirzel-Hess verheiratet. Nach dem frühen Tode seiner zweiten Frau fand
er eine Mutter für die fünf Kinder erster Ehe in Anna Catharina Ott, der Tochter des
Ratsherrn und Amtmanns Hans Caspar Ott-Esslinger und Witwe des jung verstorbenen
Pfarrers Hans Jakob Tobler von Hombrechtikon. 
                                                
210
Familienarchiv Zürich, Zentralbibliothek, III, 10a, Protokoll des Familienfonds (1814).
211
Über Salomon Pestalozzi und die Familie im Wolkenstein: Trauerreden, gehalten in der Freimaurerloge
von Joh.Jakob Escher und Dr. Meyer-Hofmeister (Manuskript 1848). Leonore Pestalozzi, Erinnerungen aus
der Jugendzeit, Überliefertes und Erlebtes (als Manuskript gedruckt), Zürich 1951.
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