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Zürich des 19.Jahrhunderts weiter empor. Dabei war die Familie Pestaluz am Ende des
ancien régime ja durch keine lästigen Bindungen oder gesellschaftliche Vorurteile gehemmt
und gehörte in dessen letzten Dezennien zu der tatsächlich regierenden und privilegierten
Aristokratie. Aber im Gegensatz zu verschiedenen anderen ehemals regierenden Familien
fielen die Pestalozzi nicht mit dem Verlust der früheren Vorrechte zurück oder büßten sie
etwa an Bedeutung ein. Im Gegenteil, das Geschlecht wuchs rasch an Zahl, an
gesellschaftlichem Ansehen und an Bedeutung für die zürcherische Öffentlichkeit. Man kann
sagen, daß es in der Mitte des letzten Jahrhunderts den Höhepunkt seines Ansehens erreicht
hat, so daß es in Zürich den hervorragendsten der historischen Geschlechter an die Seite
gestellt wurde.
Tafel 064 – Salomon Pestaluz zum Wolkenstein, 1781-1848 und Anna Catharina Pestaluz, geb. Ott, 1797-1871
Wenn wir die folgenden Lebensbilder einiger bemerkenswerter Persönlichkeiten durchgehen,
so können wir feststellen, daß in den Entwicklungsjahren, als die Stadt Zürich zur Großstadt
heranwuchs, als der Kanton sich zum einflußreichsten Handels- und Industriegebiet unseres
Landes ausweitete, und als der schweizerische Bundesstaat entstand, es sozusagen auf allen
Gebieten des öffentlichen Lebens und auf vielen Linien der kulturellen Entwicklung Glieder
unserer Familie waren, die wesentliche Beiträge leisteten und in einzelnen Fällen führende
Stellungen einnahmen.
Diese besondere Stellung, welche die Familie vor hundert Jahren kraft persönlicher
Leistungen ihrer Glieder erhielt, zeigt sich am besten bei der Gegenüberstellung der
öffentlichen Ämter, die ihr in der alten und in der neuen Zeit zugefallen waren.
Regierungsetat der Familie Pestalozzi in Zürich
I.
Eidgenössische Behörden seit 1848
Ständerat
1849-1860
Dr. Hans Jacob Pestaluz (1801-1874) (Stammtafel 23)
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