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Armeen, nämlich
Conrad Pestalozzi (a 1883) 1916 als Leutnant in britischen Diensten
Robert Heinrich Pestalozzi (a 1903) als Second Lieutenant (1944) in der Armee der
Vereinigten Staaten, (1945) als Captain
Schildner zum Schneggen
Der Stellung in der Öffentlichkeit und in der Armee entsprach auch die gesellschaftliche
Stellung der Familie Pestalozzi in Zürich. Als Beispiel hiefür sei ihre Zugehörigkeit zur
Gesellschaft der Schildner zum Schneggen erwähnt. Diese Geschlechterstube, die 1382
urkundlich zum erstenmal erwähnt wird, vereinigte seit über vierhundert Jahren
fünfundsechzig Schildner, die ausschließlich der städtischen Oberschicht angehören und
früher zumeist zu den einflußreichsten Magistratspersonen gehörten. Ihre Trinkstube befand
sich ursprünglich unmittelbar neben dem Ratshaus. Die Schildner genossen unter der
früheren Mandatsordnung gewisse Privilegien, die sonst nur dem Stadtadel zukamen. Die
Mitgliedschaft («der Schild») vererbte sich in der Regel in direkter Erbfolge vom Vater auf
den Sohn. Es sind vier Schilde, die im Laufe der Zeit an die Familie Pestalozzi gelangten.
1770 hatte Hans Conrad Pestaluz-Füssli zum Trauben (1727-1774) einen Schild der Familie
Füssli erhalten. Dieser kam später an Staatsrat Johann Jakob Pestaluz (1749-1831) und
vererbte sich in direkter Erbfolge bis an dessen letzten männlichen Nachkommen, Oberst
Conrad Pestalozzi-Brunner (1862-1940) (Stammtafel 26).
Der letzte des Geschlechtes der Blarer von Wartensee, Junker Hans im Hintern Pelikan (gest.
1868), trat 1863 seinen Schild an seinen Neffen Salomon Pestalozzi-Hirzel im Pelikan (1812-
1886) (St.25) ab. Nach dem Tode seines Sohnes, Ingenieur Salomon Pestalozzi (1841 bis 1905),
ging dieser Schild an Ständerat Paul Usteri über.
Stadtpräsident Hans Pestalozzi-Stadler (1848-1909) erbte 1887 einen weiteren Schild von
seinem Onkel Adrian Ziegler-Pestalozzi. Sein Nachfolger wurde Dr. phil. Anton Pestalozzi-
Bürkli (1871-1937) und der Verfasser.
Der vierte Schild schließlich, aus der Familie Bürkli, wurde vom letzten männlichen Schildner
dieses Geschlechts, Konrad Bürkli (1871-1930), seinem Neffen, Ingenieur Arnold Pestalozzi (a
1905), dem Sohne Dr. Anton Pestalozzi-Bürklis, testamentarisch vermacht.
Der Zug nach
Ü
bersee
Die Freizügigkeit der neuen Zeit und die weltweiten Verbindungen der Stadt Zürich
brachten es mit sich, daß verschiedene Zweige der Zürcher Familie Pestalozzi im Laufe der
letzten Generationen sich dauernd oder vorübergehend in überseeischen Ländern
niedergelassen haben.
Ein Zweig, der vor etwa hundert Jahren sich allmählich von Zürich zu lösen begann, stammt
von Johann Conrad Pestalozzi (1822-1872), einem Enkel des Oberrichters Hans Caspar
Pestaluz-Scheuchzer aus dem Brünneli. Johann Conrad Pestalozzi (Stammtafel 25) hatte 1848
Charlotte Anne Scotchburn, eine Schottin, geheiratet und wohnte auf dem Schloß Lenzburg,
das nach seinem Tode vom Vater des Dichters Frank Wedekind übernommen wurde. Von
seinen Söhnen hat sich der älteste, Conrad Pestalozzi (1851-1915), als Reiseschriftsteller einen
Namen gemacht. Unter dem Titel «Erinnerungen eines Globetrotters» beschrieb er in
Zeitungsfeuilletons und auch in Buchform (1898) Reiseerlebnisse aus allen Erdteilen. Er war
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