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auch der weitern Familie als Quästor des Familienverbandes seine Anhänglichkeit bezeugt.
Seine Erholung fand er im anregenden Kreis der technischen Gesellschaft, die damals viele
hervorragende Köpfe vereinigte, sowie bei den Schildnern zum Schneggen, wo er 1850 den
Schild seines Bruders, Professor Dr. phil. Jakob Pestalozzi-Römer (1785-1849), übernommen
hatte, oder auf seiner Zunft zur Meisen, wo er am Sechseläuten 1840 als «Guttäter» den Wein
stiftete. Es war übrigens auch an einem Sechseläuten gewesen, 1836, als zur Zeit der Tätigkeit
Negrellis in einem humoristischen Umzug die neuen Verkehrsverhältnisse und die
Verbindung mit der Welt gefeiert und sogar auf den Suezkanal als Knotenpunkt aller
Eisenbahnen hingewiesen worden war.
Das bleibende Verdienst Pestalozzis um den Kanton Zürich ist das für jene Zeit vorbildliche
Straßennetz und die ausgezeichnete topographische Karte des Kantonsgebietes
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.
Regierungsrat Hans Conrad Pestalozzi-Hirzel, 1793-1860
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Hans Conrad Pestalozzi war am 30.März 1793 als zweiter Sohn des späteren Oberrichters
Hans Caspar Pestaluz-Scheuchzer (1770-1849) im Hause zum Meerfräulein an den Untern
Zäunen geboren. Sein Großvater war der ehrwürdige Senior der Familie, Hans Conrad
Pestaluz-Hirzel im Brünneli (1745-1838). Sein Vater hatte, guter, alter zürcherischer
Gepflogenheit folgend, neben der Führung des väterlichen Seidengeschäftes sich der
Öffentlichkeit als Großrat und Richter zur Verfügung gestellt.
Vielseitig begabt, fühlte sich Hans Conrad Pestalozzi in seiner Jugend zu den großen Geistern
Deutschlands hingezogen, die in jener Epoche der Dichter und Denker niegekannte Weiten
öffneten. Der Wille der Eltern versagte aber dem poetisch veranlagten Jüngling das
gewünschte Studium. Dieser Verzicht und der Entschluß, daß er zum Kaufmann ausgebildet
wurde, hat sich nachträglich als weise erwiesen, denn als wirtschaftlicher Organisator und
Führer leistete er später Bedeutendes, und das Gebiet der kaufmännischen Betätigung war
seiner Begabung angemessen. Es war die Zeit neuen Aufschwunges, die auch im
Wirtschaftsleben phantasiebegabte Kräfte erforderte. Dazu gesellte sich bei Hans Conrad
Pestalozzi eine sorgfältige Beobachtungsgabe, Verständnis für seine Mitarbeiter und soziales
Gefühl.
Zunächst wurde er Geschäftsmann und faßte dies als seine Lebensaufgabe auf auch wenn er
später seine Berufsgenossen an Vielseitigkeit der Bestrebungen weit übertraf. Er übernahm
das väterliche Geschäft in kleinem Maßstabe und verstand es, dieser Seidenhandlung eine
große Ausdehnung zu geben, so daß er eigentlich als Neugründer des Geschäftes bezeichnet
werden kann. Er war der erste Zürcher, der im 19.Jahrhundert seiner Firma eine Filiale in
Italien angliederte, indem er das Haus «Pestalozzi in Bergamo», das fünfzig Jahre zuvor, in
1770er Jahren, eingegangen war, im Jahre 1821 wieder eröffnete.
Von der Zürcher Kaufmannschaft wurde er 1829 zum Mitglied des Kaufmännischen
Direktoriums gewählt. Er war der letzte «Kaufmännische Direktor» in Zürich vor der
Auflösung dieser Behörde (1831) und beschloß damit die Reihe dieser offiziellen Führer der
Kaufmannschaft, in der schon im ersten Direktorium bei der Gründung 1662 ein
Familiengenosse, Hans Anton Pestaluz-Schwyzer den Anfang gemacht hatte. Gleichzeitig
setzte auch die Umwandlung dieser Wirtschaftsorganisation ein, die bisher das gesamte
                                                
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Ingenieur Heinrich Pestalozzi:
Nachruf Neue Zürcher Zeitung, 11.8.1857, Nr.223. Wolf, Biographien, Bd.I, S.434, Anm., Bd.IV, S.344-346.
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Stammtafel 25
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