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wie es dem politischen Zug jenes Jahres entsprach -
zugunsten Jonas Furrers aus, der 120
von den 165 Stimmen erhielt, während auf Pestalozzi nur 18 Stimmen entfielen. Schon 1846
verzichtete Pestalozzi auf das Mandat als Regierungsrat. Er behielt aber seinen Sitz in der
gesetzgebenden Behörde über die folgende Zeit des Sonderbundskrieges und des Ausbaues
des schweizerischen Bundesstaates.
Hans Conrad Pestalozzi hatte sich 1821 mit Sara Hirzel, der Tochter des Ratsherrn Johann
Jakob Hirzel-Ott zum Reh, vermählt. Aus dieser Ehe waren zwei Töchter hervorgegangen,
Elisabetha Henriette und Sara Maria. Die erstere wurde die Gattin des Kaufmanns Heinrich
Bodmer zur Arch (1812-1885), die zweite heiratete Emanuel Bourgeois von Yverdon. Eine
dritte Tochter war als Kind gestorben. Als schönes Heim für seine heranwachsende Familie
hatte Hans Conrad Pestalozzi 1834 bis 1837 das Haus zum Schönbühl (oberhalb des heutigen
Bahnhofs Stadelhofen) erbauen lassen. Als seine Gattin nach zweiundzwanzigjähriger Ehe
1843 gestorben war, vermählte sich Hans Conrad Pestalozzi 1847 zum zweitenmal mit
Henriette Hofmeister (1812-1889). Er starb nach längerem Leiden am 5.Juli 1860.
Regierungsrat Hans Conrad Pestalozzi darf als einer der erfolgreichen zürcherischen
Wirtschaftsführer vor der Ära Alfred Eschers bezeichnet werden, der den Blick nicht auf
persönlichen Erfolg, sondern in erster Linie auf die Entwicklung des Wirtschaftslebens seiner
Heimat gerichtet hat
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Ständerat Hans Jakob Pestalutz, 1801-1874
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Am 29.August 1841 strömte in Schwamendingen eine große Volksversammlung zusammen.
Politische Hochspannung lag in der Luft. Im Kanton Aargau hatten die Liberalen die Klöster
geschlossen und die Mönche daraus vertrieben. Für oder wider den jungen Freisinn war die 
politische Frage an jene Generation, auch im Kanton Zürich. Das Volk wollte mitreden zu
diesen staatsrechtlichen Grundsätzen, denn - das fühlten die Bürger jener ereignisreichen Zeit
-
die Zukunft gehörte einem liberalen Bau des Schweizerhauses. An die 15000 bis 20000
Bürger scharten sich in Schwamendingen zusammen, um der zögernden Regierung von
Zürich den Willen des Volkes kundzutun und zu den Aargauer Klosterwirren Stellung zu
nehmen. Es war eine eindrucksvolle Menge.
Als Redner und Leiter dieser Menge trat ein Mann auf, der vorher in öffentlichen
Angelegenheiten nicht hervorgetreten war. Ein Ehrenmann, dem auch die Gegner zubilligen
mußten, daß er von keinem persönlichen Ehrgeiz beseelt war, sondern nur «durch sein
unverdorbenes Gemüt, seinen hellen Verstand und den Unwillen über den heuchlerischen
Volksbetrug» bewegt wurde, als einer der Leiter dieser Versammlung aufzutreten. Was
übrigens einigen persönlichen Wagemut brauchte, da der Kampf mit den regierenden
Kreisen noch keineswegs entschieden war. Dieser Mann, der damals die Menge zu packen
wußte bei ihren politischen Gefühlen, gepaart mit ihrer religiös-protestantischen Einstellung,
und der ihr Ausdruck und Richtung gab, war der Fürsprech Pestalutz aus Winterthur, einer
der liberalen Parteiführer.
Hans Jakob Pestalutz war am 3.August 1801 als der ältere der beiden Söhne des Pfarrers
Mathias Pestalutz-Wegmann (1777-1829) geboren. Seine ersten Jahre hatte er in Berlingen im
                                                
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Regierungsrat Hans Conrad Pestalozzi:
Nekrologe in Neue Zürcher Zeitung, 12.7.1860, Nr. 194, Evangel. Wochenblatt, 12.7.1860, Nr.28. L. Weisz,
Studien zur Handels- und Industriegeschichte, Zürich 1938, Bd. I, S.79 und 82.
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Stammtafel 23
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