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verschiedene Waren, wie Unschlitt und Zwilch.
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Der letztere wurde von den italienischen
Spediteuren zum Verpacken der Ware gebraucht.
Flaminio Pestalozza hatte in der Pfarrei Sta. Maria Güter erworben, die nach seinem Tode
(vor 1615) auf seine Erben und später (1629) auf seinen einzigen Sohn, Giacomo Antonio
Pestalozza, übergingen. Diese Güter in Como waren noch 1672 im Besitz der Familie.
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Der
Sohn Flaminio Pestalozzas war somit in Como geblieben, und einer seiner Enkel, ebenfalls
des Namens Flaminio, wurde Kanonikus an der dortigen Kathedrale.
Mehrere Pestalozzi ließen sich im Venezianischen, in Verona, nieder. Zunächst wurde dort
eine Firma errichtet von Giovanni Pietro Pestalozza (? 1630) aus der Linie der Porretini. Als
einst die Pest wütete, «die Sterbend Läuff», rief er die Hilfe seiner bündnerischen Oberherren
an, die dem Podestà von Bergamo drohten, sie würden die Handelsstraße über Bergamo
überhaupt nicht mehr benützen, wenn er fortfahren sollte, sie mit polizeilichen
«Difficulteten» zu behelligen.
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Auch dieses Haus in Verona hatte rege Beziehungen mit der
Zürcher Kaufmannschaft. In den Jahren 1614 bis 1630 vertrat Giovanni Pietro als Einkäufer
die Firmen Cornel Toma, Johann Heinrich Haab, Conrad Locher
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(6). Auch mit der Firma
des späteren Bürgermeisters Leonhard Holzhalb bestanden enge Verbindungen. Ein Sohn des
Pannerherrn Holzhalb befand sich 1611 im Hause Pestalozzi in Verona. Giovanni Pietro und
sein Sohn Octavio hatten aber im Venezianischen nicht nur mit polizeilichen Schikanen,
sondern auch mit nicht geringen politischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Als im Jahre 1611
Octavio für zwanzig Jahre aus Verona verbannt worden war, setzte sich der Zürcher
Bürgermeister Holzhalb beim venezianischen Gesandten Barbarigo für ihn ein.
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Nach dem
Tode des Vaters, Giovanni Pietro, im Juli 1630 blieben sechs Kinder in Verona zurück.
Während der Schwiegersohn Dr. iur. utr. Gaudenzio Mauro mit seiner Frau Lidia nach
Chiavenna zurückkehrte und dort - offenbar berufsmäßig - noch jahrelang Prozesse um das
Erbe seiner Frau führte und damit unter anderem sogar die Zürcher Pestalozzi behelligte,
bemühte sich Octavio Pestalozzi, die Firma in Verona weiterzuführen. Sie brach aber 1635
infolge des handelspolitischen Widerstandes zusammen.
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Inzwischen hatten sich zwei
Vettern des Giovanni Pietro, die Brüder Giovanni Battista und Abraham Pestalozzi, in
Verona niedergelassen. Sie führten die Speditionsgeschäfte weiter und betätigten sich
ebenfalls als Einkäufer von Zürcher Firmen. So führten sie Geschäfte für Johann Anton
Pestaluz Erben (1646), für Leonhard Holzhalb (1632). Auch in den Jahren 1634 bis 1645
lieferte Abraham Pestalozzi Seide aus Verona an Johann Rudolf Werdmüller in Zürich.
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Wie
mit Zürich haben diese Kaufleute auch mit anderen Städten nördlich der Alpen ihren Handel
getrieben. Abraham ist noch 1670 in Verona.
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Das Ziel anderer Pestalozzi war die alte Handeismetropole am Ligurischen Meer. Um 1592
                                                
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Leo Weisz, Die Werdmüller, Zürich 1949, Bd.I, S. 366 f.
294
Archivio di Stato Como, Fondo comunale, Bd. 202 (Estimo dell‘anno 1615), Parrochia S. Maria, S. 13 und 77.
295
Staatsarchiv Graubünden, Chur, Bundestagsprotokolle, Bd. 8, S.212 (1603).
296
Staatsarchiv Zürich, Ratsurkunden B V, Bd. 84, S.226 (1.8.1614), S.297 (15. 10.1630), Bd. 62, S.376 (6.8.1630).
297
Emil Usteri, Bürgermeister Leonhard Holzhalb, Zürich 1944, S.262.
298
Staatsarchiv Zürich, Abteilung «Fremde Personalien», Mappe 8 (27.2.1640), Ratsurkunden B V, Bd.62, S.401
(27.3.1635), S.412 (1636?), Ratsurteile B VI, 42 (4.3.1640).
299
Staatsarchiv Zürich, Missiven B IV, 91, S.116 (17.2.1632), B IV, 107, S.314 (7.3.1646), Ratsurkunden B V,
Bd.58, S.492 (8.12.1634), BV, Bd.79, S.279 (27.12.1645).
300
Staatsarchiv Graubünden, Chur, Landesakten N, 2. Serie, Fasc. 1670-94, vom 29.6.1670.
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