zweiten Wohnort seines Vaters Rodolfo, bei Cremona, nieder, wo er wie auch seine Kinder
das Herrschaftsgut Trigolo bewohnten. Er war Provinzialrat und Sindaco von Trigolo.
Den Palazzo in Chiavenna hat die Familie nur noch zu gelegentlichem Aufenthalt und in
pietätvoller Erinnerung an ihre Vorfahren behalten.
So wurde die Familie auch nicht mehr davon betroffen, als gegen Ende des 19.Jahrhunderts
die einst so rührige und wichtige Handelsstadt in eine Art Dornröschenschlaf versank, da
nach dem Bau der Gotthardbahn und der Berninabahn die Handelsschiffe auf dem Comersee
und die vielen Hunderte von Saumtieren, die die Stadt und ihre Wirtschaft belebt hatten,
ausblieben. Seither hat Chiavenna seine einstige wahrhaft historische Bedeutung als
Verkehrszentrum völlig verloren.