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zwischen 1658 und 1667. Er hatte gute Beziehungen zur Schweiz, denn in Frankreich reisende
Zürcher Kaufleute aus den einflußreichen Häusern der Holzhalb und Grebel nahmen ihn
verschiedentlich in Anspruch. Auch dem königlichen Hofe leistete er allerlei geschäftliche
Dienste. Schließlich wurde er der Privatbankier des Bruders des Königs Ludwig XIV.,
«Banquier-Secrétaire des finances de Monseigneur le Duc d‘Orléans» Philipp I. (1640-1701).
Am 10.Mai 1667 heiratete seine Tochter, Julie Pestalozzi, den Major im Regiment Stoppa,
Adam de la Planche de Mortières, Seigneur de Fouquelinay, de Mortières, de Coucy, de
Viabor, de la Grande-Brosse, de Balainvillier et de Mervilliers
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(22).
Tafel 132 - Wappen von Paris
Daniel Pestalozzi (Stammtafel 36) aus Lyon ließ sich in einer ihm wohl vertrauten Stadt nieder,
mit der er durch die von ihm herausgegebene Handelskorrespondenz «Paryser Zytung» seit
langem in Verbindung stand. Er wußte auch, daß es in jener Zeit außerordentlich wichtig
war, sich gesellschaftlich von Anfang an in den richtigen Rang zu stellen. Bei der großen
Kluft, die sich zwischen «Bourgeois» und «Gentilhomme» auftat und von der wir durch
Molières unsterbliche Komödie wissen, bestand für Daniel Pestalozzi kein Zweifel, auf
welche Seite er sich zu stellen hatte. Er brachte ein ganzes Dossier von Belegen mit. Da war
die Adelsbestätigung von 1608 für seinen Großvater, da war das umfangreiche Heimats- und
Adelszeugnis von 1679 für ihn selber. Da waren alte Familienpapiere, Ehevertrag von 1502,
Testament von 1558 und viele andere Schriften, die Daniel in den kritischen Jahren 1683 bis
1685 durch den Notar Lanti in Chiavenna hatte beglaubigen lassen und in denen seine
Altvorderen als Nobiles bezeichnet wurden. Nicht genug damit, er ließ in Chiavenna ein
eigentliches Beweisverfahren ad aeternam memoriam vor dem Bündner Kommissar
durchführen. Dort haben am 28. und 30.Juli 1685 die ältesten Einwohner, Fabius Paravicini
und Vincentius Pellizari auf lateinisch, der dreiundachtzigjährige Meister Zuccoli und der
siebenundsiebzigjährige Meister Tognini -
diese auf italienisch -‚ den alten, seit
Menschengedenken nie bezweifelten Adel, die Verdienste des Geschlechts Pestalozzi, die
vornehme und direkte Abstammung Daniels bezeugt und sogar bestätigt, daß der Zuname
«Porretini» von einem Adelssitz herrühre. Das letztere mag eine leichte Übertreibung der
Zeugen gewesen sein, denn das Grundstück Porrettina bei Chiavenna war kaum mehr
gewesen als ein einfaches Landgut
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.
                                                
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Zentralbibliothek Zürich, Manuskript G 165, Brief band (Kopien), Schreiben vom 30.7.1665. Familienarchiv
Zürich, I B 19 (Vertrag vom 13.10.1658). de Courcelles, Histoire généalogique des Pairs de France, Paris
1822, Bd.II (Art. Solages, S. 25).
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Familienarchiv Zürich, I B 2 (26.5.1502), 3 (13.8.1558), 15 (Protokoll der Zeugeneinvernahme vom
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