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So ausgerüstet, ließ Daniel Pestalozzi «Escuyer, Seigneur de Porretin» sein Wappen 1698 im
Wappenbuch von Paris eintragen, wobei er dem Löwen zur Bekräftigung des Adels noch eine
Krone aufsetzte
598
.
In der Hauptstadt des Königreichs führte die Familie das Leben des Pariser Adels. Sie
bewohnten ein Haus an der Rue neuve St.e-Geneviève im Faubourg Saint-Marcel in der
Pfarrei St-Etienne du Mont (bei der heutigen Piace du Panthéon im achten
Arrondissement)
599
.
Der Sohn Daniels, ebenfalls des Namens Daniel, wurde 1684 Page des Herzogs von Orléans,
und der Neffe François, dessen Vormund Daniel Pestalozzi war, wurde gar 1695 Page in der
Grand Ecurie du Roy. Das war für ihn die Vorstufe, um später Kavallerieoffizier zu werden.
Tafel 133 – Jean-Claude de Pestalozzi von Lyon, 1712-1787
(Hauptmann)
Daniel Pestalozzi erreichte ein Alter von über neunzig Jahren. Als er 1711 sein Testament
aufsetzte, sah er seine drei Söhne in gesicherten Stellungen, als Geistlichen, als hohen
Justizbeamten und als Bankier. So verfügte er, daß sein großes Vermögen unter die Kinder
gleichmäßig zu verteilen sei. Seine Witwe erhielt eine Rente von 1000 Livres, die auf seinen
Ländereien in Porteault und Vogues sichergestellt wurde. Sein geistlicher Sohn erhielt seine
Bibliothek. Wie ernst ihm sein später Ubertritt zum katholischen Glauben gewesen war,
zeigte er durch den Wunsch, es möchten für ihn dreihundert Messen gelesen werden
600
.
Die drei Söhne verkörpern jeder eine typische Figur der damaligen französischen
Gesellschaft. Der Abbé Pierre Pestalozzi war Prieur Commandataire der Kommende von
                                                                                                                                                                      
28./30.7.1685).
598
Charles d‘Hozier, Armorial général de France, Bd. Paris I, S. 1070, Nr.2395 und 2396 (Manuskript von 1698,
Bibliothèque Nationale, Paris).
599
Familienarchiv Zürich, I B 28 (16.8.1695), 29 (Ehevertrag 26.9.1700) und 30 (Testament 3.9.1711).
600
Ebenda, I B 30.
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