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und über den drei Brücken führen. Der älteste Bestandteil ist ein breiter Rundturm aus dem
Mittelalter. Das Hauptgebäude mit seinen runden Erkern dürfte aus dem beginnenden
l7.Jahrhundert stammen, als der königliche Rat François Lucas, Lieutenant général, Herr von
Vangeuil und Les Robinières, seinen Sitz befestigen ließ. Die Herrschaft Les Robinières hatte
früher zum Marquisat Clairvaux gehört.
Die Familie Pestalozzi in Paris besaß auch noch eine zweite Herrschaft, den Sitz Béruges.
Der dritte Bruder, Daniel Pestalozzi, der in seiner Jugend Page beim Herzog von Orléans
gewesen war, hat das Geschäft seines Vaters iibernommen. Er heiratete eine Dame aus der
Gegend von Chatellerault, somit aus einem dem neuen Sitz der Familie benachbarten Schloß.
Cathérine Gabrielle Jaumier stammte aus dem Château de Barbelinière. 
Tafel 135 – Château Les Robinières
Ihr Vater, Jaques Jaumier, Chevalier, war Herr von Guignefolle und Barbelinière. Er hatte
1699 seine Gattin bevolimächtigt, für die Tochter den Heiratskontrakt abzuschließen. Das
geschah dann in Paris am 26.September 1700, wo die Damen im «Petit Hostel de Brisac», Rue
de la Huchette, abgestiegen waren
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. Der Ehe sind ein Sohn, César-Hipolite, geb. 28.Oktober
1705, und eine Tochter, Françoise-Marguerite, die spätere Madame de la Fitte, entsprossen.
Der Feldmarschall mit dem Schweizer Burgrrecht
César-Hipolite Pestalozzi war am Tage nach seiner Geburt in der Kirche St-Benoit in Paris
getauft worden. Er war zur militärischen Laufbahn bestimmt und machte seinem
kriegerischen Vornamen alle Ehre. Schon mit zwölfJahren trat er am 1.Januar 1718 als Kadett
in die Schweizergarde ein und wurde mit fünfzehn (1721) Enseigne (Fahnenjunker) in der
Kompagnie de Vigier. 1726 trat er im gleichen Grad in die Kompagnie de Mechel über.
Endlich, 1729, wurde er zum Unterleutant befördert. Von da an ging sein Aufstieg rascher.
1734 wurde er Secondlieutenant und, nachdem er 1735 seinen ersten Feldzug mitgemacht
hatte, wurde er am 13.April 1736 zum Ritter des St. Ludwig-Ordens geschlagen. Zwei Jahre
darauf, am 13.April 1738, erhielt er die Beförderung zum Second Aidemajor, 1742 Premier
Aidemajor und schon am 22.März des gleichen Jahres die Bestellung zum Obersten. In
                                                
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Familienarchiv Zürich, I B 29 (Ehevertrag, 26.9.1700).
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