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ersten Anhöhe, wenn man das Val San Giacomo gegen den Splügen hinansteigt. Im Jahre
1493 weihte er die neue Kirche Santa Maria di Gallivaggio ein, die durch die Jahrhunderte
von vielen Pilgern besucht wurde und heute noch sehenswürdig ist
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.
So entwickelte sich das Geschlecht bis zum Ende des l5.Jahrhunderts zur führenden Familie
Chiavennas.
Sie war verschwägert mit den vornehmen Familien aus Chiavenna, aus dem
Nachbarstädtchen Plurs und aus der weitern Umgebung. Mehrere Verbindungen bestanden
zu der Familie der Peverelli, einer der ältesten Chiavennas, deren Ahnherr um 1323 ein
Anführer der Ghibellinen gewesen war. Andere Frauen der Pestalozzi stammten aus den
alten Notarsfamilien der Nasali und der Oldrati, und aus den Patriziergeschlechtern der
Moroni und der San Giovanni. Aus dem Adel von Como stammte Maddalena de Piro, aus
dem Veltlin Francesca de Castello de Mantello, aus Plurs Maria de Magnoni (Mainoni) und
Maria Mora de Falconello, aus dem Bergell Luna von Salis.
Diese Namen geben uns eine Vorstellung vom Verwandtschaftskreis, in dem sich die Familie
am Ausgang des Mittelalters bewegte. Es sind nur einige - relativ wenige - Namen, denn die
Frauen erscheinen in den Urkunden im allgemeinen nur, wenn sie als Witwen in die
Rechtsgeschäfte ihrer Männer eintreten oder die Vormundschaft über ihre 
Die Einzelnen linien
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Um das Jahr 1400 hatte sich das Geschlecht in drei Linien geteilt.
Die eine stammte ab von Guilhelmus, der vor 1420 gestorben war. Sein Sohn war der bereits
öfters genannte Magister Balthasar, der die Lehen des Bischofs von Como erhalten und die
Zollrechte erworben hatte. Der Arztberuf vererbte sich in dieser Linie durch mehrere
Generationen.
Diesem Zweig gehören die Ärzte Guilhelmus, Mitglied des Rates (gest. 1498 etwa), und
dessen Sohn Daniel, Doktor der Philosophie, der Medizin und Rechtsgelehrter zugleich, an.
Dessen Brüder waren der Erzpriester Giovanni Battista (gest. 1520) und Franziskus
Pestalozza von Salis, der um 1500 das Amt des Statthalters innehatte. Dieser Zweig war um
die Mitte des 15.Jahrhunderts ebenfalls in der Nähe der Brücke von Chiavenna seßhaft.
Gegen Ende des Jahrhunderts wohnte diese Familie im Quartier von San Pietro.
Eine weitere Linie wohnte am Nordufer des Mera, sie erhielt deshalb den Zunamen
«Oltremera». So heißt jenes Quartier heute noch. Diese Linie stammte von Notar Simone
Pestalozza (1409) ab, war aber nicht sehr zahlreich.
Sein Sohn Andreolo war der einzige, der sich in einer kriegerischen Unternehmung
hervorgetan hat. Als im Jahre 1486 die Bündner auf Veranlassung des Bischofs Ortlieb von
Chur das Veltlin vorübergehend einnahmen, setzten sich bei Chiavenna einige Clävner und
Plurser von Adel zur Wehr, welche im Gefecht bei Chiavenna den Tod fanden. Unter ihnen
war Andreas Pestalozza
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. Sein Sohn Francesco und sein Enkel Johannes, genannt Pellegrino
(der Pilger), waren Magistri Artium.
Am meisten interessiert uns die dritte Linie, weil aus ihr der Zürcher Stammvater stammt.
Der Ahnherr dieser Linie ist anfangs des l5.Jahrhunderts Ser Paolo Pestalozza. Er war, nach
                                                
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Gian Giacomo Macolino, Diario sacro di Chiavenna, 1707, S. 125 und 199. Peppino Cerfoglia, Sintesi di
storia e vita Valchiavennasca, Como 1948, S. 75.
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Stammtafeln 3 bis 13
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Ulrich Campell, Zwei Bücher rhätischer Geschichte, übers. von C. von Mohr, Chur 1851, S. 133.
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