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ist für die Zeit um 1302 bis 1334 nachgewiesen (vgl. Kapitel «Mittelalter», Seite 19). Die
Schlüssel sind zweifellos dem Wappen der Gemeinde Chiavenna entnommen zu einer Zeit,
als die Pestalozzi dort die führende Rolle spielten.
Tafel 144 – Adelsdiplom vom 24.september 1677
Das schöne Wappen ist uns in einigen künstlerischen Darstellungen des 16. und in
zahlreichen Abbildungen des folgenden Jahrhunderts erhalten. Auf Wiedergaben des 18. bis
20.Jahrhunderts wird im folgenden nur in einigen besonders interessanten Fällen
hingewiesen.
Eine der ersten Darstellungen des vollen Wappens mit Helm ist in eingelegtem Holz
gearbeitet als Allianzwappen im Täfer des Pestalozzi-Zimmers von 1585, heute im
Schweizerischen Landesmuseum in Zürich, für Antonio Pestaloza und Angelica Pestaloza.
Der Zürcher Stammvater ließ 1588 für sich und seine Frau von dem bekannten Künstler und
Glasmaler Christoph Murer (1558-1614) eine hübsche Allianz-Wappenscheibe malen mit den
Wappen Pestalozzi und von Muralt
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. Dieses Kunstwerk hat eine bewegte Geschichte. 1925
erschien es im Katalog des Pennsylvania Museums in Philadelphia. Eine Nachfrage ergab,
daß dieses Stück aber wieder verkauft worden war. Glücklicherweise gelang es Dr. Anton
Pestalozzi-Henggeler, die Scheibe in amerikanischem Privatbesitz ausfindig zu machen und
zu erwerben. Sie ist auf dem Titelblatt abgebildet.
Andere Wappenscheiben der Zürcher Familie sind diejenige von Hans Conrad Pestaluz-Rahn
von 1667. Damals haben alle Kinder des Bürgermeisters Rahn ihre Wappen quadriert mit
denjenigen ihrer Gatten erstellen und zu je zwei in einer Scheibe vereinigen lassen. Auch
diese Scheibe kam ins Ausland, in die Sammlung in Brougham Hall bei Penrith in
Cumberland; sie wurde 1933 wieder in die Schweiz gebracht und befindet sich zurzeit im
Landesmuseum. Etwas später findet sich das Wappen von Hans Heinrich Pestaluz (1629 bis
1691) auf einer Grisaille-Scheibe aus dem Jahre 1685 und dasjenige des Hans Kaspar Pestaluz
(1619-1697) auf einer Wappenscheibe von 1697 mit neunundzwanzig anderen Zürchern
zusammen.
                                                
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Zürcher Taschenbuch 1953, S. 59, Anm. 7.
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