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aus einer Krone hervorgehende Büffelhörner, das rechte schwarz-gold, das linke blau-gold
quergestreift, als Heimzier trägt
636
. Das letzte Adelsdiplom, das in eine Linie unseres
Geschlechts gekommen ist, ist dasjenige der italienischen Regierung vom 20.April 1942 für
Professor Uberto Pestalozza, welchem der Titel eines «Cavaliere dell‘Impero Austriaco» und
das Wappen bestätigt und im goldenen Buch des italienischen Adels eingetragen worden ist.
Dabei sind die Schlüssel golden und aus den Büffelhörnern auf dem zweiten Helm zwei
blaue, mit je zwei goldenen Querbalken belegte Elefantenrüssel geworden
637
.
Trotz solcher gelegentlicher geringfügiger Variationen in Farbe oder Schildfigur fällt auf, daß
das weitverzweigte, in verschiedenen Ländern seßhaft gewordene Geschlecht durch die
Jahrhunderte an seinem alten, schönen Wappen sozusagen unverändert festgehalten hat. Das
Wappen ist damit ein Sinnbild der gemeinsamen Abstammung und des blutmäßigen
Zusammenhangs geworden.
Tafel 148 - Pestalozza Wappen nach Wappenbrief 1583
Zusammengesetze Wappen
In Wappenbriefen und Adelsdiplomen sind dem Schildbild weitere Felder zugefügt worden
und dadurch zusammengesetzte, «vermehrte» Wappen entstanden.
Tafel 149 - Pestalozza Wappen mit Helm nach dem Adelsbrief 1615
                                                
636
Notizen von Dr. Emil Pestalozzi-Pfyffer aus dem k. k. Adelsarchiv, Wien.
637
Photokopie des Diploms vom 20.4.1942, im Familienarchiv Zürich.
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