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gehört hatten.
Tafel 020 – Hans Jakob Pestaluz, 1676-1751, Pfarrer in Dättlikon
Daniel Pestalozzi (Stammtafel 3), ein Neffe des Zürcher Stammvaters, Sohn seines Bruders
Giulio, verließ, kaum drei Jahre nachdem er sich in Chiavenna an der Hauptstraße (1617) ein
Haus gebaut hatte, seine alte Heimat und suchte mit seiner Frau Cornelia von Salis vor den
Protestantenverfolgungen bei seinen Vettern in Zürich Asyl. Aus dem vorübergehenden Asyl
wurde ein Aufenthalt von mehreren Jahren. Drei seiner Kinder kamen hier zur Welt und
wurden im Großmünster getauft (Barbara 1620, Daniel 1623 und Julius Andreas 1628)
102
. Der
Aufenthalt der Fremden im gastlichen Zürich brachte ihnen nicht nur Annehmlichkeiten.
War es ihnen einerseits verwehrt, den Zürcher Gewerbetreibenden durch eigene
Erwerbstätigkeit Konkurrenz zu machen, so gab es auf der anderen Seite auch Bürger, denen
die zum Nichtstun verurteilten Fremden ein Dorn im Auge waren. So berichtete 1626 ein
Untersuchungskommissar dem Rat über einen Vorfall, dessen unschuldiges Opfer Daniel
Pestalozzi geworden war:
«Herr Daniel Pestalutz, Doctor Bartholomeus Paravicin, Item Paulus Peer und andere
vertribne und alhie wohnende Veltlyner, gebend bericht, als sy am Mitwuchen zu abend
uff der undere bruggen uffem Benkli vorm Schwert gsessen, syge Salomon Schön zu
Inen kommen, und Inen ein guten abend gewünscht und geredt, was thund Jr fulen
Pundtner da, Ihr müssent us myner gnedigen herren Statt Jr fulbeitzen und das zum
vierten mal widerholet, mit fehrnerene vermelden, er syge der, der das synig Jnn
Pündten ußgricht und er Schön mithin zu ermeltem Daniel Pestalutzen die Fust an das
Kini gsetzt, und getröüwt, da aber sy Ime dhein anlaß noch einiches bösses wort nit
geben, welches alles Mr Felix Bodmer gsechen, und wie er Schön von Inen nit ablassen
wellen, syge erzelter Bodmer zu Inen gangen und den Schönen abgmanet, der aber
                                                
102
Stadtarchiv Zürich, ebenda; Staatsarchiv Zürich, Ratsmanual 355, S. 68 (8.12.1621); 357, S. 13 (23.1.1622);
Ratsurkunden B V, Bd. 54, S. 153 (23.1.1622).
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