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Imme schlechten bscheid geben, also das er Bodmer verursachet worden, den Schönen
zboden zeschlagen
103
Später kehrte die Familie Daniel Pestalozzi-von Salis nach Chiavenna zurück, wo sie eine
Stütze der dezimierten protestantischen Gemeinde war.
Tafel 021 – Stefan Cäsar Pestaluz, 1663-1691.
Porträt von Vordier, Stich von Cousin, aus der Graphischen Sammlung der Zentralbibliothek Zürich.
In dem Verzeichnis der aus ihrem Vaterland vertriebenen Personen, die 1621 in Zürich
Zuflucht fanden, sind unter den «Persone di famiglia nobili» aufgezählt
104
:
Signora Clara Pestalozzi di Chiavenna, mit fünf Kindern und einer Dienerin, die bei Herrn
Lavater wohnten,
Signora Cornelia Pestalozzi di Chiavenna, mit zwei Kindern und einer Dienerin (Cornelia
geb. von Salis, Gattin des Daniel Pestalozzi, des oben erwähnten Neffen unseres Zürcher
Stammvaters),
Francesco Pestalozza, der als gebrechlich bezeichnet wird, mit seiner Frau und sechs
Söhnen (von ihm stammte die Linie in Luzein und Tagmersheim ab), Silvia Pestalozza, mit
einem Sohn,
Madonna Veronilla Pestalozza di Chiavenna, mit vier Töchtern,
Marta Pestalozza di Chiavenna.
Eine dieser unglücklichen Frauen war noch 1623 und 1624 in Zürich und wurde wegen ihrer
Mittellosigkeit unterstützt. Noch sechzehn Jahre nach der Auswanderung befanden sich zwei
                                                
103
Staatsarchiv Zürich, Abteilung «Sonderbare Personen», Mappe 7 (30.7.1626).
104
Staatsarchiv Zürich, Akten Graubünden, Mappe 11 (121).
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