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zurückberufen werde. So zog er mit seiner jungen Frau, Dorothea Wirz, der Tochter des
Quartierhauptmanns und Landschreibers zu Kyburg, hinaus in die Fremde. Er betreute seine
Gemeinde zur Zufriedenheit seiner Vorgesetzten. Als er aber seine Zeit an diesem Posten
bereits «überdienet» hatte und von Krankheit heimgesucht wurde, sandte er ein
«bewegliches Schreiben» nach Zürich und erhielt das Versprechen, daß ihm die nächste
offene Pfarrstelle im Lande reserviert werde, «damit dieser ehrliche Minister, nach ihme
gethan wiederholter Vertröstung, nunmehr getröstet werden könne». Kurz darauf starb der
Pfarrer zu Dättlikon, Felix Balber, und Hans Jacob Pestaluz wurde am 25.April 1716 vom
Zürcher Rat zum Pfarrer dieser Gemeinde gewählt. So trat er im Alter von vierzig Jahren
seine Lebensstellung an. Fünfunddreißig Jahre lang stand er dieser Gemeinde vor. Dättlikon
gehörte nach der Kirchenverfassung zum Kapitel Winterthur. 1737 wurde Pestaluz zum
Kammerer des Kapitels gewählt. Als solcher hatte er neben dem Dekan seine Amtsbrüder zu
visitieren. An der reformierten Kirchenversammlung in Baden hielt er 1745 als einer der
ältesten Pfarrherren die Predigt, die im Druck erschien. Die Frucht seiner langjährigen
geistlichen Lehrtätigkeit ist die Ausgabe von «Glaubenslehren und Lebensregeln» in Frage
und Antwort. Bei der Gründung des Familienfonds 1750 war dieser ehrwürdige Pfarrherr der
älteste. Trotzdem er seit drei Jahren schon erblindet war, unterzeichnete er eigenhändig das
erste Familienprotokoll. Auch ließ er sich durch Blindheit und «reißenden Stein» nicht
abhalten, seine Gemeinde noch weiter zu betreuen. Erst im Jahre seines Todes trat er von
seinem Pfarramt zurück
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.
Seine Söhne haben sich wieder in Zürich niedergelassen und sich dem Kaufmannsstande
ihrer Vorväter zugewendet. Wir werden sie im Thalhof finden, wenn wir den einzelnen
Häusern der Familie im 18.Jahrhundert nachgehen (Seite 121).
Der Stamm Johann Antons
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Die Nachkommen des jüngsten Sohnes des Stammvaters sind im Mannesstamme ebenfalls
ausgestorben. Auch bei den Söhnen Johann Anton Pestaluz-Schwyzers machte sich der Zug
in die Weite geltend. Der Vater schickte alle seine Söhne, sobald sie vierzehn Jahre alt waren,
in die Fremde, nach Genf zu seinem Gesellschafter Lienne, oder nach «Bergum» (Bergamo).
Tafel 024 - Pestalozzi-Schwyzer Wappen
                                                
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Staatsarchiv Zürich, Ratsmanual 681, S. 151 (29.10.1703); 688, S. 111(19.12.1705); 690, 5. 111(3.5.1706); 730, S.
64 (20.4.1716); Ratsurkunden B V (29.7.1716). Familienarchiv Zürich, Zentralbibliothek, Protokoll des
Familienfonds 1750.
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Stammtafel 18 und Stammtafel 22
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