Der jüngste Sohn Johann Conrads, Heinrich (1778-1832), war vor seinem Vater als Kaufmann
in Mailand gestorben.
Tafel 036 Hans Caspar Pestaluz, 1770-1849
Der älteste Sohn, Hans Caspar Pestalozzi-Scheuchzer (1770-1849), war schon 1803 Teilhaber im
Geschäft seines Vaters geworden. Er hatte 1791, im Jahre seiner Vermählung mit Elisabetha
Scheuchzer, zwei Häuser gekauft, das «Meerfräuli» und das «Gaillardenhaus» an den
Unteren Zäunen (Ne. 9 und 11). Er diente seinen Mitbürgern in verschiedenen Behörden.
Unter der alten Regierung war er 1796 als Jungrichter, im folgenden Jahr als Mittelrichter
Mitglied des Stadtgerichtes geworden.
Tafel 037 Hans Conrad Pestalozzi, 1793-1860
Als die Stadt sich nach dem Umsturz neue Behörden geben mußte, wurde er Mitglied der
Munizipalität. Als Zünfter zur Saffran hatte er den Auftrag erhalten, das Zunftgut unter die
Zünfter zu verteilen. Später wandte er sich wieder der richterlichen Tätigkeit zu, 1806-1816
als Bezirksrichter, 1816-1819 als Oberrichter. Gleichzeitig war er auch Mitglied des Großen
Rates (1814), der neuen gesetzgebenden Behörde des Kantons, und des Großen Stadtrates.