Tafel 039 - Pestalozzi, Escher und Lochmann Wappen
Die Gebäude zur Froschau, die heute die Nummern Froschaugasse 14, 16 und 18 tragen,
waren naturgemäß wie geschaffen, um der wachsenden Familie Pestalozzi in nächster
Nachbarschaft vermehrten Wohn- und Geschäftsraum zu bieten. Zu verschiedenen Malen
haben sich Familienzweige dort angesiedelt.
Schon in den 1640er und 1650er Jahren hatte Hans Conrad Pestaluz-Rahn (1616-1686) dort als
Mieter gewohnt, war dann aber später in das väterliche Haus zum Weißen Turm gezogen. In
der «Froschau» zog sein älterer Bruder Andreas Pestaluz-Hartmann (1611-1688; Stammtafel
18a) ein. Er kaufte die große «Froschau» 1678 um 6500 Gulden von Magdalena Pebia, der
Witwe von Junker Hauptmann Hans Keller.
Tafel 040 Haus zur Froschau
Er hatte 1653 mit seinen Brüdern zusammen das väterliche Geschäft unter der Firma
«Andreas Pestaluz und Gebrüder im Weißen Turm» übernommen, aber schon vier Jahre
später trennte er sich von seinen Brüdern und führte von da an mit großem Erfolg ein eigenes
Geschäft. In seinen jungen Jahren finden wir ihn wie so manchen anderen vornehmen
Bürgersohn unter den jungen Leuten, die sich gelegentlich schwer mit den strengen
Polizeivorschriften der ehrbaren Stadtväter abfinden konnten und etwa nächtlicherweile mit
gezogenem Degen vor einer verschlossenen Wirtshaustüre Einlaß begehrten
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. Nach seiner
Rückkehr aus der Fremde und nach seiner Verheiratung mit Anna Hartmann, der Tochter
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Staatsarchiv Zürich, Ratsmanual 408, S.13 (11.2.1635).