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More on Aston Martin V8 Vantage  


  Aston Martin V8 Vantage Shooting Brake - Made in Switzerland

Spectacular power output of 612 HP, a maximum torque of 820 Nm and a top-speed of 320 km/h. With the green light from Aston Martin, a Swiss builds the fastest Station Wagon of the world. We drove it…

Classic Driver Magazine

From the outside the impressive eight cylinders easily make themselves heard. In sharp contrast to the leather lined interior where the atmosphere is practically absolutely quiet and distinguished. Almost like the first class compartment of a 747. And that is exactiy what the acceleration in the fastest estate car in the world feels like.

The basis is the 557 hp Vantage V8 which is already a mighty machine in its own right. Specific tuning has turned this unit into an even mightier 612 hp and 820 Nm engine just in time to celebrate the fortieth anniversary of the legendary Aston Martin DBR victory at the Le Mans 24 hour race. This engine produces an inferno of high performance while it presses the passengers deep in the soft leather seats with a seemingly never ending vehemence. The dash from Standing start to 160 km/h takes less than ten seconds while a kilometre is covered in only 21 seconds. The Ferrari 550 and the 747 simply cannot compete here.

Nevertheless, this well mannered British Gentleman reacts in an entirely cultivated fashion when the gas pedal is treated with feeling. The direct servo supported steering allows an easy handling and the enormous racing style braking System has no trouble dealing with this two tons of tuned hardware. The Suspension has been well designed and gives a balanced and comfortable ride.

This unique V8 Vantage shooting brake has a number of real practical advantages - thanks to a man from Switzerland - and that also with the blessing of the Aston Martin factory. They built an estate Version of the DB5 for their boss David Brown back in 1963 and they also presented a Virage Shooting Brake at Geneva in 1992. The crowning glory has now been realised at the Roos Engineering factory in Frauenkappelen - the ultimate Station Wagon for around the same price as a large house in the country.

Beat Roos and his team of twelve specialist engineers have been working for 25 years with Aston Martin and Lagonda. Two years ago he walked off with first prize (in front of the official works entry) at the Concours d'Elegance in Pebble Beach, USA with a DB4GT restored in his factory at Frauenkappelen.

The V8 Vantage Shooting Brake is his most prestigious project to date. He invested around 1850 hours of traditional quality - all by hand. Roos mentions that in the eariy days there were a number of good Swiss body builders. They want to continue and revive this tradition. Roos has a love of fine detail work. A German customer demanded a rear dog-net along with electric side Windows and so on. A particular problem here was the double treated rear window.

There has been much work also on stiffening the bodywork. No easy task considering the more than 600 hp at the rear axie. Not only is the works factory happy with his work. They are definitely going to continue to use his Services for special projects in the future. He is also much appreciated by his customers. Roos sees a market potential for ten vehides. With his relatively restricted capacity he is capable of building three of these. In this way exclusivity is guaranteed.

  Der schnellste Kombi der Welt steht neu im Verkehrshaus in Luzern!

Marcel Ospel schenkt dem Verkehrshaus ein Unikat - einen Aston Martin V8 Vintage Shooting Brake

Pressetext, Luzern im April 2002

Im Verkehrshaus der Schweiz steht seit kurzem der mit über 600 Pferdestärken stärkste Kombiwagen der Welt. Ein Schweizer Unternehmen baute einen Aston Martin - Sportwagen in einen Kombi der absoluten Spitzenklasse um. Die neueste Donation durch den bekannten Schweizer Bankier Marcel Ospel bestätigt die Aufgabe des Verkehrshauses als nationales Gedächtnis für die Technik- und Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Beim britischen Sportwagenhersteller Aston Martin wurde 1964 auf Wunsch des damaligen Werkinhabers erstmals ein Kombi gebaut, denn auch der Hund des Firmenbesitzers sollte endlich bequem und standesgemäss mitgeführt werden können. Aus demselben Grund wurde bei dem nun im Verkehrshaus der Schweiz ausgestellten Automobil aus einem exklusiven Sportwagen ein sportlicher Kombi entwickelt.

Eine noble Automarke in Verbindung mit kunsthandwerklich geprägtem Karosseriebau - dies erinnert an die grosse Zeit der schweizerischen Karosseriebaukunst der Zwischenkriegsjahre mit bekannten Namen wie Graber, Ramseier oder Köng. Einer der Erben dieser Tradition ist die im bernischen Frauenkappelen beheimatete Karosserie- und Mechanik-Werkstatt von Beat Roos. Für einen ausländischen Kunden baute er 1996 den serienmässig hergestellten Aston Martin V8 komplett neu auf. Die Firma Roos ergänzte die Karosserie, optimierte den Motor und die Konstruktion. Das Design des Wagens hebt sich von den üblichen Sportwagenlinien und von den alltäglichen Familienkombis ab. Entstanden ist eine eigenständige Form, ein Auto der sportlichen Luxusklasse - der wohl stärkste Kombi der Welt. Später wechselte der Besitzer und das sehr spezielle Auto kam wieder in die Schweiz zurück. Mit der Schenkung an das Verkehrshaus der Schweiz kann es nun einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.

Vielleicht der schönste, sicher aber der schnellste Kombi der Welt war nicht nur konstruktiv, sondern auch finanziell mit Kosten von über 800'000 Schweizer Franken ein sehr aufwändiges Projekt. Trotzdem präsentiert sich dieses Luxusautomobil im Vergleich zum Aufwand in einer sehr sachlichen und funktionalen Schlichtheit. Überblickt man die Verkäufe im Luxusautomobilbereich, so ist dieses ausgesprochene Understatement für die wohlhabenden Schweizer im 20. Jahrhundert sehr charakteristisch. So erklärt sich etwa auch der landestypische Erfolg der Firma Bentley gegenüber den anteilmässig klar schwächeren Verkaufszahlen der Marke Rolls Royce, welcher üblicherweise ein höheres Sozialprestige zugebilligt wird.

Pioniergeschichten
Legendäre Automobile mit berühmten Besitzern gehören zu den Hauptattraktionen in der Ausstellung Strassenverkehr im Verkehrshaus in Luzern. Die Sammlung stellt Pionierpersönlichkeiten ganz unterschiedlicher Art vor. Der älteste erhaltene Rennwagen der Schweiz wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts von Mitgliedern der berühmten Genfer Familie Dufaux konstruiert und gefahren. Die vier Cousins Dufaux leisteten mit ihren Automobilen, Motorrädern und Flugzeugen einen wesentlichen Beitrag zur Popularisierung dieser neuartigen motorgetriebenen Fahrzeuge. Das persönliche Rennfahrzeug von Enzo Ferrari - noch als Rennfahrer der Scuderia Alfa Romeo - ist ein weiteres einzigartiges Juwel der Ausstellung. Mit dem persönlichen Fahrzeug des erfolgreichen Migros-Gründers Gottlieb Duttweiler, einem kleinen Fiat Topolino (sic!), kommt nicht nur ein interessanter Teil der aufkeimenden Massenmobilität zum Ausdruck, sondern es wird auch ein Einblick in die schweizerische Sozialgeschichte gewährt. Mit Marcel Ospel und seinem britisch-schweizerischen Aston Martin steht der jüngste Pionier für eine moderne, globalisierte Schweiz. Vier Pioniere und ihre Automobile führen so auf unerwartete Weise durch die Mobilitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Ein bekannter Donator
Marcel Ospel, der Präsident des Verwaltungsrates der UBS AG, hat nicht nur einen exquisiten Geschmack für Automobile, sondern hält auch das Verkehrshaus für eine bemerkenswerte Institution. Mit seinem Wagen soll eine legendäre Automarke und schweizerisches Karosserie- und Motorenhandwerk als technisches Kulturgut in die Sammlung des Verkehrshauses übergehen. Für Marcel Ospel ist das Verkehrshaus die erfolgreichste und attraktivste Museumsinstitution der Schweiz sowie das aktuellste Gedächtnis für unsere jüngste Entwicklungsgeschichte.

Technische Daten

Typ Aston Martin V8 Vintage Shooting Brake
Baujahr 1996
Karosserie handgefertigte Alukarosserie auf Stahlbasis
Abmessungen 4745 x 1944 x 1320 mm
Motor V 8 Zylinder, Aluminium
Motorkonstruktion el. Einspritzung, 2 Kompressoren 0,8 bar, 2 Ladeluftkühler
Hubraum 5341 ccm
Bohrung 100 mm
Hub 85 mm
Leistung 612 PS (450 KW)
Kompressor 8,2:1
Drehmoment 820 Nm (83,6 mkp)
Neuaufbau/Tuning Roos Engineering LTD, Frauenkappelen/BE
Leergewicht 2035 kg
Tank 102 l
Geschwindigkeit 320 km/h